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corpuls 300: Den Hobbykeller im Herzen

corpuls 300: Den Hobbykeller im Herzen

Retro-Shirt mit Geschichte

Du liest corpuls 300: Den Hobbykeller im Herzen 3 Minuten

Wir blicken mit einem Schmunzeln, manchmal fast etwas wehmütig zurück auf die 1980er Jahre und all die Dinge, die in dieser Zeit im Werden waren. Vieles hat damals seinen Anfang genommen und sich langsam in die Zukunft getastet. Aus heutiger Sicht sehr langsam. Wir mussten in allem geduldig sein. Keine Mail, kein Smartphone, keine WhatsApp – wir warteten stunden- ja tagelang auf Antwort. Schriftliche Infos kamen per Brief oder Fax, Musik lief auf Kassette im Walkman und Filme, wenn sie eben gezeigt wurden. Verpasst? Pech! On Demand? Fehlanzeige. Wir haben im Auto Straßenkarten aufgeklappt und viele Tage auf die Abholung unserer entwickelten Fotos hingefiebert.

Auch der Rettungsdienst steckte Anfang der 1980er Jahre noch in der Umbruchphase vom reinen „Krankentransport“ hin zur modernen Notfallmedizin. Damals ging es vor allem darum, die Patient:innen schnellstmöglich einzuladen und ins nächste Krankenhaus zu bringen. Notärzte rückten nur selten aus und die bundesweite Notrufnummer 112 war noch nicht etabliert. Deshalb wurde oftmals erst die Polizei alarmiert, die dann die Rettungswachen anfunkte. Der Rettungsdienst rückte schließlich mit extrem klobigem, schwerem und unhandlichem Krankenhaus-Equipment aus. EKG und Defibrillator waren noch nicht zu einer Einheit verschmolzen und bei Weitem nicht so leistungsfähig wie heute. 

Aus dem Hobbykeller an die Weltspitze 

Unser Firmengründer Günter Stemple wusste, das geht besser. Denn er wusste, was verbesserungswürdig war - aus vielen Gesprächen mit Menschen, die im Rettungsdienst arbeiten. Das war ihm überhaupt immer das Wichtigste – die Nähe zu den Anwender:innen. Und als kluger Geist und findiger Bastler fand er auch immer Wege, seine Ideen in die Tat umzusetzen. Rückschläge hielten ihn nicht auf. Im Gegenteil. Er war mit dem Mut und der Beharrlichkeit gesegnet, die es braucht, um mit einer bahnbrechenden Innovation erfolgreich zu sein. 

Und so tüftelte der Technologiepionier so lange in seinem holzgetäfelten Hobbykeller in Kaufering am corpuls 300 bis er wusste: Dieses Gerät kann den deutschen Markt revolutionieren: Extrem durchdacht, leicht und gleichzeitig robust – mit einer smarten Stromversorgung und einem funktionalen Bordladesystem für den Fahrzeugeinbau. Aus heutiger Sicht ein klobiger Oldschool-Kasten mit Mini-Bildschirm und technisch weit überholt. Damals war dieser portable Defibrillator aber eine Riesen-Errungenschaft, die für Begeisterung sorgte. Der corpuls 300 und der corpuls 200 waren unser Grundstock - die Vorreiter unserer nachfolgenden Innovationen. Sie waren die Türöffner für unseren Weg vom Hobbykeller an die Weltspitze.

Den Hobykeller im Herzen 

Den Hobbykeller tragen wir heute noch – über 40 Jahre später – tief im Herzen. Schließlich hat uns diese besondere Vergangenheit zu dem gemacht, was wir heute sind. Sie prägt unsere Identität bis in die Gegenwart hinein und ist kein abgeschlossenes Kapitel, sondern das Fundament, auf das wir noch immer bauen – die Wurzeln, die uns bis heute die Richtung weisen und unsere Haltung prägen Der corpuls-Mut, immer Neues auszuprobieren und die Nähe zu den Anwender:innen rühren von unserer Vergangenheit. 

Geschichten wie unsere kommen nicht aus der Mode. Geschichten, die klein angefangen haben und durch Mut und Leidenschaft zu etwas Großem wurden. Geschichten, die von Aufbruch und Hingabe erzählen und diese Sehnsucht nach den guten alten Zeiten in sich tragen. 

Mit unserem neuen Retro-Shirt tragen wir diese Wurzeln zu euch. Das war, ist und bleibt corpuls: zukunftsorientiert und zugleich mit unseren Anfängen verwurzelt Unsere Vergangenheit ist Teil von allem, was wir heute entwickeln. 

Sicher kennen viele von euch noch den corpuls 300, haben mit dem Gerät gearbeitet ... und tragen diese Zeit - wie wir - im Herzen.